23 Matchas auf Pestizide und Schwermetalle getestet: Dieser landete auf Platz 1
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Fast jeder Matcha nennt sich rein, premium oder zeremoniell. Aber was steckt wirklich in der Tüte? Um das herauszufinden, durchliefen 23 Matchas genau dieselben Tests in einem akkreditierten Labor. Der Matcha von Chaé war einer davon – und belegte insgesamt Platz 1.
So wurde getestet
- 21 Matcha-Marken wurden auf dem europäischen Markt gekauft, so wie jeder Kunde sie kaufen würde.
- Dazu kamen zwei Tees unseres japanischen Teelieferanten. Einer davon ist genau derselbe Matcha, den wir als Chaé Ceremonial Matcha Yame verkaufen.
- Alle 23 Proben gingen an ein akkreditiertes Labor (ALS) und wurden mit denselben Methoden auf Pestizide und Schwermetalle wie Blei, Chrom und Aluminium untersucht. Auch die angegebene Herkunft und die Farbe wurden verglichen.
- Jede Probe bestand aus mehreren Packungen einer Charge. Die Matchas wurden im September 2026 gekauft, die Ergebnisse kamen im Oktober 2026.
Die anderen Marken bleiben anonym. Ziel ist es zu zeigen, was auf dem Markt ist – nicht, jemanden an den Pranger zu stellen.
Was das Labor fand
Nicht jeder „Matcha“ kommt aus Japan
Fünf der 21 Marktprodukte gaben China oder Südkorea als Herkunft an oder machten widersprüchliche Angaben zu ihrer Herkunft. Alle fünf wurden als Matcha verkauft.
Insektizide in „Bio“-Matcha
Zwei Tees mit Bio-Logo enthielten Insektizidrückstände bis zum 130-Fachen des Wertes, der für Bio-Produkte angesetzt wird. Ein Bio-Logo allein ist also keine Garantie.
Große Unterschiede bei Schwermetallen
Der Bleigehalt unterschied sich zwischen der niedrigsten und der höchsten Probe um das Vierzehnfache, Chrom sogar um das Fünfundzwanzigfache. Die höchsten Bleiwerte fanden sich in zwei Produkten mit Herkunftsangabe China. Bei der Probe mit dem meisten Aluminium würde eine tägliche Portion von 2 g fast die Hälfte der tolerierbaren wöchentlichen Aufnahme ausmachen, die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgelegt hat – allein durch Matcha.
Die Farbe sagt viel
Eine einfache Farbmessung von etwa einer Minute stimmte überraschend gut mit den Laborergebnissen überein. Leuchtend grüner Matcha schnitt im Allgemeinen besser ab als matte, olivfarbene oder gelbliche Pulver.
Und unserer?
Auf Basis aller Ergebnisse zusammen belegte der Matcha von Chaé, Single-Kultivar Saemidori aus Yame in Japan, insgesamt Platz 1 von 23.
Worauf Sie beim Matcha-Kauf achten sollten
- Klare japanische Herkunft: eine Region wie Uji, Yame oder Kagoshima und idealerweise die Kultivar. „Premium-Matcha“ allein sagt nichts.
- Farbe: hell, lebendig grün. Mattes oder gelbliches Pulver ist oft eine niedrigere Qualität.
- Laborberichte: Fragen Sie die Marke nach einem akkreditierten Laborbericht mit Chargenangabe. Eine seriöse Marke kann Ihnen einen zeigen.
- Verlassen Sie sich nicht nur auf Logos: Wie dieser Test zeigt, ist ein Bio-Logo keine Garantie für ein sauberes Produkt.
Weitere Tipps in unserem Ratgeber So erkennen Sie echten zeremoniellen Matcha.
Über diesen Test
Im Sinne der Transparenz: Der Test wurde von unserem Lieferanten in Auftrag gegeben und bezahlt, und seine eigenen Tees waren dabei. Die Analysen führte ein akkreditiertes Labor mit denselben Methoden für jede Probe durch. Die Gewichtung der Gesamtwertung legte der Lieferant fest und veröffentlichte sie offen. Dies ist keine amtliche Kontrolle, und jede Marke wurde anhand einer Charge getestet – andere Chargen können andere Ergebnisse liefern.
Häufige Fragen
Ist Bio-Matcha immer frei von Pestiziden?
Nicht unbedingt. In diesem Test enthielten zwei Matchas mit Bio-Logo Insektizidrückstände weit über dem Wert, der für Bio-Produkte gilt.
Wie erkenne ich, ob mein Matcha aus Japan kommt?
Achten Sie auf der Packung auf eine konkrete Region und idealerweise die Kultivar. Ist die Herkunft vage oder fehlt sie, fragen Sie die Marke.
Ist der getestete Matcha derselbe, den Chaé verkauft?
Ja. Der getestete Tee ist genau derselbe Matcha wie unser Ceremonial Matcha Yame.
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